11 20. Dezember 2017

Mehr Platz für DAB+-Programme

Die Deutschschweiz, das Tessin und die Romandie erhalten ab dem 20. Dezember 2017 einen zusätzlichen DAB+-Frequenzblock.

Das eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat am 20. Dezember 2017 je einen zusätzlichen DAB+-Frequenzblock für die deutsche, französische und italienische Schweiz freigegeben. Die Frequenzblöcke für die Deutschschweiz und das Tessin werden vom Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) an die SwissMediaCast AG vergeben, jener für die Romandie wird öffentlich ausgeschrieben. Für die Deutschschweiz plant die SMC eine weitere sprachregionale Plattform, auf der gleichzeitig 18 Radioprogramme verbreitet werden können. Gleichzeitig hat das BAKOM in der Deutschschweiz die bestehende, auf Ende 2017 auslaufende sprachregionale Funkkonzession der SMC für weitere zehn Jahre verlängert und die regional unterteilte Konzession mit Auflagen ergänzt, die den Zugang der bisherigen UKW-Stationen zur DAB+-Verbreitung ab 2020 sicherstellen. In der Romandie haben mehrere Unternehmen Interesse an einer zusätzlichen DAB+-Bedeckung bekundet. Das UVEK hat deshalb entschieden, den neuen DAB+-Frequenzblock im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung zu vergeben. Zuständige Behörde für die Erteilung der Funkkonzession ist bei Ausschreibungen die ComCom.

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